Weitere Informationen

Öffnungszeiten

April-Oktober täglich geöffnet
08:30 bis 17: 30 Uhr

November und März
an Sonn- und Feiertagen
09:00  bis 17:00 Uhr

Dezember, Januar und Februar geschlossen

Literaturhinweis:

Abhandlung zur Karst- und Höhlenkunde
Reihe A - Speläologie - Heft 4, 7. Auflage 1990

Verfasser:
Hans Binder, Klaus Eberhard Bleich,
Dr. Klaus Dobat

Herausgeber:
Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e. V. München

Nebelhöhle

Die Nebelhöhle, unweit des Schlösschen Lichtenstein, gilt als eine der schönsten und größten Tropfsteinhöhlen unserer Schwäbischen Alb. Über 140 Stufen muss der Besucher hinabsteigen, um in die geheimnisvolle Unterwelt mit dem prächtigen Tropfsteinschmuck zu gelangen.

Erstmals 1486 als "Nebelloch" urkundlich erwähnt, rückte sie erst in das Interesse der Öffentlichkeit, als Kurfürst Friedrich I. von Württemberg 1803 die Höhle besuchte. Wilhelm Hauffs Roman Lichtenstein sorgte für weitere Popularität. Ob aber Herzog Ulrich jemals in die Höhle kam, wissen wir nicht. Durch die Enddeckung der "Neuen Höhle" 1920 erfuhr die historische Nebelhöhle eine bedeutende Erweiterung. Unabhängig davon, ob man die insgesamt 380m lange Höhle an einem warmen Sommertag oder im Winter betritt, immer empfängt den Besucher hier eine nahezu konstante Temperatur von 9,5 Grad C.

Das jeden Pfingstmontag stattfindende Nebelhöhlenfest geht auf die Beleuchtung der Höhle in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts und den Besuch des Kurfürsten und späteren Königs Friedrich I. von Württemberg zurück.

Auch heute noch lockt das Volksfest an Pfingsten tausende Besucher auf den Festplatz nahe der Schauhöhle.